lc logoWas bedeutet der Begriff Learning Community?

Auf deutsch: Lerngemeinschaft - Mehrere Personen bilden eine Gemeinschaft um sich mit einem Thema auseinanderzusetzen. Dabei profitieren sie voneinander.

 

Was steckt hinter Learning Community beim CVJM Mundelsheim?

Unsere Learning Community ist eine Veranstaltung des EJW Württemberg. Sie soll einen Veränderungsprozess in unserem CVJM initiieren. In diesem zweijährigen, moderierten Veränderungsprozess sieht der CVJM-Ausschuss eine große Chance, um an wichtigen Stellen unserer Vereinsarbeit Impulse von außen zu bekommen, damit gute Weiterentwicklungen möglich werden. Wir treffen dafür regelmäßig mit einem festen Team und anderen Vertretern von christlichen Vereinigungen. Dort gibt es einen Austausch, man bekommt neue Impulse, kann vergangene Arbeitsschritte reflektieren und neue Ideen aufschnappen. Dies bringen wir dann nach Mundelsheim mit und schauen, wie wir den neuen Input in unser Konzept einarbeiten können. Über Telefonkonferenzen kann man sich auch von Coaches unterstützen lassen.

 

Der CVJM Mundelsheim ist doch gut aufgestellt, warum ist eine Veränderung notwendig?

Es ist richtig, wir sind gut aufgestellt, es gibt ein breites Angebot für alle Altersgruppen, viele Menschen sind aktiv und mit Begeisterung dabei. Aus diesem Grund möchten wir den CVJM nicht neu erfinden. Unser Ziel ist es nicht, die Angebote komplett zu verändern, sondern die Vernetzung und das Miteinander der Menschen durch diesen Learning Community Prozess zu stärken. Eine Gemeinschaft lebt vom Miteinander. Und durch das Miteinander kann jeder einzelne für seinen Glauben profitieren. Jüngere Leute profitieren von der Erfahrung der Älteren und Ältere lernen von der anderen Sichtweise der Jüngeren. Wir wollen erreichen, dass wir den einzelnen besser darin unterstützen können, seine Beziehung zu Gott zu pflegen und er mehr Tiefgang erfahren kann. Für den Glauben ist die Gemeinschaft sehr wichtig, daher möchten wir uns gegenseitig im Glauben und Leben begleiten, fördern und durch die Gemeinschaft stärken. Schön wäre es, wenn sich am Ende Gottes Liebe in jedem Bereich unseres Lebens und in unserem Umfeld widerspiegeln würde.

 

Wofür ist eine stärkere Vernetzung sinnvoll?

Eine Gemeinschaft lebt vom Miteinander. Und durch das Miteinander kann jeder einzelne für seinen Glauben profitieren. Jüngere Leute profitieren von der Erfahrung der Älteren und Ältere lernen von der anderen Sichtweise der Jüngeren. Wir wollen erreichen, dass wir den einzelnen besser darin unterstützen können, seine Beziehung zu Gott zu pflegen und er mehr Tiefgang erfahren kann. Für den Glauben ist die Gemeinschaft sehr wichtig, daher möchten wir uns gegenseitig im Glauben und Leben begleiten, fördern und durch die Gemeinschaft stärken. Schön wäre es, wenn sich am Ende Gottes Liebe in jedem Bereich unseres Lebens und in unserem Umfeld widerspiegeln würde.

 

Wie wollen wir dieses Ziel erreichen?

Wir haben uns strategisch 5 Bereiche ausgesucht, die unserer Ansicht nach für das Miteinander, einen Austausch untereinander und den persönlichen Glauben am wichtigsten sind: Beter, Pulsfühler, Mentoren, Interessensgruppen, Treffpunkt.

 

Wie sollen die Bereiche organisiert werden?

Für jeden dieser Bereiche wird es einen Manager geben. Dieser wird sich Mitarbeiter suchen, die ihn bei der Arbeit unterstützen. Der Manager ist für die Organisation innerhalb seines Bereichs zuständig, er hat einen Überblick über seine Mitarbeiter.

 

Was genau machen die Beter?

Das Gebet ist für den Glauben sehr wichtig, da es das direkte Gespräch und damit die direkte Verbindung zu Gott ist. Daher ist uns dieses Thema ein wichtiges Anliegen. Wir möchten mit dieser Gruppe das Gebet und die Beter fördern. Gebet ist nicht nur reden, sondern auch hören.

Beter erhalten beispielsweise Gebetsanliegen aus der Gemeinde können diese ins Gebet aufnehmen und Hören.

 

Mentoren – das gibt es doch schon, was machen die neuen Mentoren?

Es gibt bereits Mentoren beim CVJM. Wir wollen schauen, was bereits da ist, was funktioniert und wer was macht. Außerdem ist uns die Frage wichtig, was tatsächlich die anderen weiterbringt. Mentoring ist uns so wichtig, da man direkt im Austausch mit einer anderen Person steht und von deren Erfahrung und Wissen profitieren kann. Es ist daher für den Arbeitsbereich und die persönliche Ebene eine Bereicherung.

 

Und was ist nun ein Pulsfühler?

Als Pulsfühler stellen wir uns Menschen vor, die einen Blick und ein Gespür für andere haben. Sie erfühlen Stimmungen, haben offene Ohren und schnappen Veränderungen und Trends (z.B. von Gruppen) auf. Darauf reagieren die Pulsfühler indem sie Anregungen weitergeben, Menschen im Verein vernetzen (z.B. Interessensgruppen, Mentoren, Beter, Angebote). Sie legen viel Wert auf Gemeinschaft und den Kontakt zu unterschiedlichen Menschen. Da sie ein aufrichtiges Interesse an anderen Menschen zeigen und sich Zeit für sie nehmen, leben sie Wertschätzung vor.

 

Interessensgruppen – auch das ist doch nichts Neues, oder?

Interessensgruppen sind alle Gruppen, die die Punkte Tiefgang, Gemeinschaft und Begleitung erfüllen. Dazu gehören eigentlich bereits alle bestehenden Gruppen, es dürfen aber weitere gegründet werden. Der Manager hat alle Gruppen im Blick und kann daher Menschen gut in die richtige Gruppe vermitteln.

 

Treffpunkt

Ein Treff für ungezwungene Begegnungen, an dem alle Altersgruppen teilnehmen können und ein Austausch möglich ist.

 

Wer steckt hinter diesen ganzen Ideen?

Bisher ist es ein abgegrenztes kleines Team. Aber wir freuen uns über jeden, der sich irgendwie einbringen möchte. Ob einmalige Anregungen und Ideen oder eine längerfristige Mitarbeit - Ihr seid alle herzlich willkommen.

 

Was hat die restliche Gemeinde zu tun?

Das ist das allerwichtigste. Damit das ganze funktionieren kann, müssen sich natürlich alle aktiv beteiligen.

 

Wir freuen uns über alle Ideen, Anregungen, Rückfragen…

 

Ansprechpartner:

Leitungskreis

Achim Berger - Teamleiter

Ann-Katrin Armbruster – stv. Teamleiterin

Lisa Schlesinger

 

Gruppenmanager

Beter: Magdalena Müller

Mentoren: Sarah Schelle

Treffpunkt: Alexander Haiber

Interessensgruppen: N.N.

Pulsfühler: N.N.

 

Kommunikation: Verena Link