CVJM Mundelsheim

  im November 2016 - Das Mundelsheimer Modell wird auf den Weg gebracht:

 

 

Entstehung:

Der CVJM Ausschuss hat sich an seinem Ausschusstag 2016, am 3. Oktober, mit der Frage beschäftigt, ob es zukünftig für die Erfüllung der Aufgaben des Vereins nötig und sinnvoll wäre, durch eine hauptamtliche Kraft verstärkt zu werden.

Viele CVJMs im Bezirk Marbach haben als Reaktion auf die abnehmende Zahl der Mitarbeitenden bereits eigene Personalstellen eingerichtet oder teilen sich mit anderen Trägern am Ort oder im Bezirk eine Stelle.

Die gemachten Erfahrungen sind überwiegend positiv, es entstehen ab auch Herausforderungen im Zusammenspiel von ehrenamtlichen und hauptamlichen Mitarbeitenden. Gleichzeitig entsteht eine Rückszugseffekt von ehrenamtlichen Mitarbeitenden, da nun hauptamtliche Kräfte zur Verfügung stehen. Die übernommene Personalverantwortung wird teilweise auch als große Zusatzaufgabe für Vorstände und Gremien empfunden.

Was brauchen wir?

Wir als CVJM Mundelsheim haben uns zunächst gefragt, in welchen Bereichen wir aktuell Hilfe und Verstärkung benötigen und dann in einem zweiten Schritt überlegt, wie Hilfe aussehen könnte.

Derzeit können wir noch alle Kreise, Gruppen und Aufgabenbereiche mit eherenamtlichen Mitarbeitenden bestreiten. Im CVJM Mundelsheim ist bisher nur die Reinigungs- und Hausmeistertätigkeit bezahlt.

An unsere Grenzen stoßen wir jedoch bei den nachfolgenden Themen:

- Begleitung und Schulung von Mitabeitenden (Mentoring, Seelsorge, …)

- Entwicklung von zukünftigen Angeboten und Strukturen vor allem im Bereich:

               - Angebote für Junge Erwachsene

               - Mitgliedergemeinschaft

Was hilft uns?

Um in diesen Bereichen Hilfe zu bekommen, erschien es den Ausschussmitgliedern effektiver externe Leistungen punktuell „einzukaufen“, als den Bedarf mit einer fest angestellten hauptamtlichen Kraft zu decken.

Dieses Vorgehen haben wir als „Mundelsheimer Modell – MM“ beschrieben.

Im Vergleich zu einer Festanstellung sind die Kosten für dieses Modell insgesamt niedriger. Die Ausgaben können flexibel geplant und leichter gesteuert werden.

Zur Decken der entstehenden Kosten möchte der CVJM einen Fonds, der aus Zweckspenden gespeist wird, einrichten. Wir schätzen, dass jährlich etwa 5 bis 10T€ eingesetzt werden müssen, um die aufgeführten Aufgaben anzupacken. In der Mitgliederversammlung im März 2017 sollen dazu die Mitglieder befragt werden.

 

Aus diesem Fonds würden vor allem folgende Vorhaben finanziert:

- Mitarbeiterschulungen und Begleitung vor Ort:

- Referenten für Schulungsabende

- Durchführung von Mitarbeitertagen / Mitarbeiterwochenden

- Mitarbeiterschulungen bei anderen Träger

               - finanzielle Unterstützung bei der Teilnahme an Schulungs- und Bildungsangebote

anderer Träger (z. B.: EJW / CVJM Württemberg, …)

- Externe Beratung / Begleitng für die Vereinsleitung (Ausschuss + Vorstand) um Veränderungsprozesse einzuleiten und die Angebote nach aussen und nach innen zu koordinieren.

Den Ausschussmitgliedern war es wichtig diesen Weg als vorläufig gültig zu erklären. Zukünftige Entwicklungen können auch dazu führen, dass eine personelle Unterstützung durch eine hauptamtliche Mitarbeit notwendig wird.